isabella scherabon

Konsum und Kritik - zum Hintergrund des Projekts rund um Schaf und Wolle

Wir können heute alles kaufen, dafür geben wir nach und nach die Vielfalt des Könnens auf - oft zum Nachteil von Umwelt und Arbeitsbedingungen. Die Problematik des wachstumsorientierten Konsums und seiner Begleiterscheinungen könnte eine der dringlichsten künstlerischen Herausforderungen unserer Zeit zu sein.

Das Projekt Filzkunstwanderweg ist eine Möglichkeit, auf ästhetische Art die Rückkehr zu ganzen Kreisläufen - Cradle to Cradle - aufzuzeigen.

Wechselwolle

ist das Label für die Filzkunst von Isabella Scherabon, die vermehrt Wolle aus dem Feistritztal verwendet - von persönlich bekannten Schafen, selbst gewaschen und auf dem 45cm breiten, elektrischen brother drumcarder aus den USA kardiert.

Isabella Scherabon ist Malerin, Illustratorin, Filzkünstlerin und unterrichtet ebendiese Disziplinen in ihrem Kreativstudio in Wien und in ihrem Atelier in Kirchberg am Wechsel, an den Pädagogischen Hochschulen in Wien und NÖ in der Fortbildung und an der VHS Gloggnitz - unter anderem.

In zehn Jahren als Betreuerin in einer Wiener Kindergruppe hat sie erlebt, dass jeder (kleine) Mensch einen ganz persönlichen schöpferischen Ausdruck hat - wenn man ihn darin nicht behindert. Alle ca. hundert Kinder haben mit einer ganz speziellen Hingabe Werke geschaffen, die nicht nach Lob oder Anerkennung gesucht haben, sondern einfach aus Freude am Tun entstanden sind. Dieses Wissen bringt sie in ihre pädagogische Arbeit ein - um die Lust am Handwerk und an der Kunst in Zeiten von Bildschirmen und wirtschaftlichem Druck lebendig zu halten.

Zur Künstlerin: www.isabellascherabon.at

Zu den Filzkursen: www.kreativ-studio.biz