Frauen

Seit vielen tausenden Jahren wird die Welt von männlichen Kräften gedacht. Der Monotheismus glaubt an den männlichen Gott. Unsere Ausrichtung – mehr, schneller, höher, weiter – ist männlich. Ein Zeitpfeil in eine Zukunft, die viele von uns gar nicht mehr erleben wollen.

Frauen sind nicht besser

Männer sind nicht das Problem.

Alles stimmt. Aber möglicherweise wäre es an der Zeit weibliche, mütterliche, im besten Sinn dienende Qualitäten ins Spiel zu bringen. Auf den ersten Blick unfeministisch. Auf den zweiten: Höchste Zeit, dafür die volle Anerkennung zu fordern! Bildung umzubauen! Mit Geld, Ruhm und Ehre, oberste Priorität.

Erde, Materie, Schutz, Fürsorge, Pflege, sich kümmern, Qualitäten, die langweilig sind, nicht als Schlagzeile taugen. (Frau wacht am Bett ihres fieberkranken Kindes!) (Mann kocht für seine bettlägrige Oma!) (Karotten keimen!)

Deshalb male ich Frauen – um diese Kräfte zu rufen.

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